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Präsentation der "Großen praktischen Arbeit"

 

Zum dritten Mal in Folge fand am vergangenen Freitag in der Rottalhalle die Präsentation der Großen Praktischen Arbeit (GPA) der Montessorischule Rotthalmünster durch die 9. Klasse statt. Die GPA ist eine besondere Form der Abschlussarbeit an Montessorischulen: Aufgabe der  Schüler und Schülerinnen ist es dabei, aus einer Idee im Kopf zu einem realen Produkt zu gelangen, diesen Prozess zu dokumentieren und als letzten Schritt ihre Ergebnisse zu präsentieren. Dem Einfallsreichtum der Schüler sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach einleitenden Worten des Schulleiters Andreas Kohlmann gab es -wie schon in den letzten beiden Jahren- außergewöhnliche Werke zu bestaunen: Neben handwerklichen Exponaten wie verschiedenen kunstvollen Möbeln, einem restaurierten Hofkreuz, einem Billardtisch und einem bayerischen Strandkorb konnten die Gäste erfahren, wieviel Zeit und Muße es braucht, ein Buch zu schreiben,  ein Dirndl zu nähen oder ein Kartenspiel zu entwickeln. Daneben wurden 4-Jahreszeiten-Ohrringe, ein Cosplaykostüm, ein Kalender und eine Bildergalerie vorgestellt. Gekommen waren rund 200 Gäste, unter ihnen der 2. Bürgermeister von Malching, Max Stocker, sowie die Gemeinderätin und Konrektorin der Mittelschule Rotthalmünster Gabriele Daidrich. Vom Klassen- und Stufenleiter Florian Löw gab es lobende Worte. Die Jugendlichen hätten ihre Ergebnisse mit Leistung und Durchhaltevermögen erreicht, was nicht nur in schulischer, sondern auch in persönlicher Hinsicht ein Meilenstein sei. Schließlich „bedürfen große Werke meist großer Mühen“. Positiv zu erwähnen ist auch die Verköstigung, die von Schülerinnen und Schülern dargereicht wurde. Diese Leckereien waren zuvor von der 8. Klasse mit der Lehrerin Andrea Jungbauer sowie von Eltern zubereitet worden. Im Anschluss an die Präsentationen erhielten die Neuntklässler neben einem Zertifikat  ein Präsent von Vorstand und Elternbeirat. Den Absolventen war bei den Gruppenbildern danach die Erleichterung über den positiven Ablauf ins Gesicht geschrieben.

Text: Florian Löw

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